Das folgende ad acta – für spätere Generationen, die wissen wollen, wie alles angefangen hat:
Am Volkstrauertag hielt die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Nationalsozialisten ab. Das Gedenken fand an den „KZ Gräbern“ auf dem Waldfriedhof statt. Hauptredner war Ralf Woelk, Vorsitzender des DGB-NRW Region Süd-West. „Klarmanns Welt“ dokumentierte die Rede, aus der ich die bemerkenswertesten Zitate auswähle:
„Befreiung vom Faschismus ist mit friedlichen oder demokratischen Mitteln nicht zu machen“ …
„Und was für die alten Faschisten galt, gilt auch für die ewig gestrigen Neofaschisten“ …
„Doch es sind nicht nur die Rechtsradikalen Wortführer und Parteien, die wir im Blick haben müssen. Daneben gibt es auch viele Brandstifter, die weit ins so genannte bürgerliche Lager hinein reichen. [Hierzu verlese ich zwei Zitate“ (von Sarrazin und dem CSU-Generalsekretär Dobrindt) …
„Weil wir das wissen, ist an dieser Stelle kein Platz für falsch verstandenen Liberalismus“ …
http://klarmann.blogsport.de/2010/11/15/dokumentation-befreiung-vom-faschismus-ist-mit-friedlichen-oder-demokratischen-mitteln-nicht-zu-machen/#more-2562
Einfacher hat das alles ein SED-Funktionär in Dresden Mitte der 50er Jahre gesagt:
Freie Wahlen dürfe es nicht geben, denn man sehe ja, wohin das 1933 geführt habe.